Mrz 212016
 

… oder „Irrungen und Wirrungen“ oder aber auch „die endlich endende Geschichte einer Decke“.

Am Anfang war sie da und ich war sofort verliebt. Ich wollte auch so eine, UNBEDINGT! Nachdem ich von diversen anderen Deckenprojekten auch noch viele Restfarben übrig hatte, fing ich an. Das war im April 2014.

Stand der Dinge im August 2014:

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Alle (255) Kreise waren fertig, jetzt ging es also ans Zusammenheften. Dafür musste an jeden Kreis zwei Runden in Grau dran- und bei der 2. gleichzeitig an das/die vorherigen Hexagons angehäkelt werden. Nach ca. 30 Stück wurde mir klar: die ausgewählte Technik des „Join as you go“ war total doof und machte keinen Spaß zu häkeln. Also:

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Mal eben schnell ausgeschnitten (ribbeln ging nicht, Fäden waren alle vernäht…) und nochmal von vorne losgelegt, dieses Mal mit einer anderen Zusammenfüge-Technik. Schnell wurde jedoch klar: Auch diese zweite Join as you go Methode machte absolut keinen Spaß. Überhaupt, es machte schon gar keinen Spaß die zwei Runden um den Kreis zu häkeln, um das Ganze zu einem Sechseck werden zu lassen, und dabei gleichzeitig die halbe Decke auf dem Schoß hin- und her zu drehen. Wochenlang lag die angefangene Decke mitsamt den Garnkreisen in einer Kiste und starrte mich immer wieder vorwurfsvoll an, als wolle sie sagen: Wieso machst du mich nicht endlich fertig? 😒

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Schließlich kam mir die zündende Idee: Hexagons und ich, wir werden keine Freunde. Vierecke und ich jedoch sind es schon, und zwar so richtige BFF! Also habe ich mal einen Versuch gestartet und aus einem Garnkreis ein Granny gezaubert:

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Das wars, das war die Lösung! Die Wirkung der Farben blieb gleich, es änderte sich nur die Form! 😍 Also ein zweites Mal:
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(Dass dabei ca. 400g graue Wolle sozusagen einfach so in den Müll spazierten, lassen wir an dieser Stelle mal außer acht…)

Und dann konnte ich sozusagen wieder voller Elan durchstarten! Jeder Kreis wurde zu einem wunderschönen, gleichmäßigen, symmetrischen, wunderbar anzuschauenden Square. Für die perfekte Größe musste ich zu den 255 bereits fertigen Kreisen noch 25 weitere anfertigen und die zu Quadraten werden lassen. So sehen dann 280 Quadrate aus:

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Ich war nicht mehr aufzuhalten, verbunden habe ich sie mit der „flachen Naht„:

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Danach gleich:

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Und schließlich:

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Jetzt fehlte nur noch ein kleines bißchen Rand:

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Und dann, ja dann, Ende Februar 2016, nach fast zwei Jahren Arbeit, Herzblut, Ärger, Freude und Glück war sie dann endlich, endlich fertig:

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Abgesehen von der abgeschnittenen Menge Grau stecken in diesem Prachtstück  ca. 300 g Acrylgarnreste in 10 verschiedenen Farben, ca. ebenso viel in je Weiß und Anthrazit und ca. 1000 g in Grau. Gehäkelt habe ich alles mit NS 3,5. Der Großteil Grau ist Stylecraft Special DK, alles andere sind Reste von Real-Acrylgarn (die dicken Knäuel), die ich von anderen Decken übrig hatte.

Und jetzt ist sie bereit zum Kuscheln:

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The (happy) End! 😍

Ach, noch bin ich nicht ganz am Ende angelangt:

Viele wollten die Anleitung für das Granny haben, so wie ich sie letztendlich für die Decke gehäkelt habe. Ich habe euch erhört und sie für euch aufgeschrieben! Dafür bekomme ich aber Bilder von euren Werken, ok? Quid pro quo! 😘

>>> Klick mich zum Download der Anleitung <<<

Viel Spaß beim Nachhäkeln!

Feb 132016
 

Meine neue, selbstgenähte Tasche habe ich euch hier ja schon gezeigt und erwähnt, dass ich doch noch ein paar nette Tools dazu gebrauchen könnte. 😇

Nun, das meiste davon ist jetzt fertig! 😍

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Der Trend zur Modefarbe Nr. 1 in 2016 ist nicht zu verleugnen… 😇 Das Set ist also gleichermaßen für kleine wie große Prinzessinnen (wie mich) geeignet!

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Da sind zum Beispiel eine Ansammlung von verschiedenen Schlüsselanhängern und -bändern. Verschiedene Schlüssel müssen natürlich gekennzeichnet werden und ID-Karten für unterschiedliche Einrichtungen zünftig um den Hals hängen. Die beiden langen Bänder müssen aber noch fertig genäht werden, da warte ich noch auf die Karabiner. (Los, Buttinette, beeil‘ dich! 😇)

Besonders stolz bin ich auf mein Schlumpi-Mäppchen passend zur Tasche:

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Das Reissverschlussrätsel ist im Wesentlichen geknackt, ebenso die Systematik des Oben-unten-links-rechts-vorne-hintens der einzelnen Stofflagen. Hat man das einmal verstanden, kann man sich die unterschiedlichsten Täschchen bis Taschen mit verschiedensten Stoffen zusammenmixen.

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Diese hier ist im Innern mit einem beschichteten Stoff gefüttert, den man bei Bedarf ganz leicht abwischen kann. Meine Nähmaschine hat es ohne Probleme genäht!

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Ganz besonders niedlich finde ich diesen kleinen Mini-Karabiner an dem Schniepelchen, damit kann man das Täschchen an Schlüsselbändern oder in einer Tasche gut befestigen. Außerdem sieht es gleich total nach Profi aus, nicht wahr? 😉😂

Leider konnte ich das Rätsel, warum meine Nähmaschine manchmal Stiche auslässt, noch nicht lösen. Manchmal tut sie es, manchmal nicht. Ich habe sie gereinigt, geölt, Nadeln ausgewechselt, die Oberfadenspannung reguliert. Einmal näht sie lange Strecken ohne Mucken, dann wieder dauernd ausgelassene Stiche. Zick-Zack klappt leider überhaupt nicht mehr, die Stiche links werden einfach nicht mit genäht.

Vielleicht hat ja jemand eine zündende Idee, das werte Google mutmaßt ein verbogenes Nähgestänge, das professionell gerichtet werden müsste. Klingt ja prickelnd. 😆

Ich wünsch‘ euch was, bis bald!

Feb 122016
 

Brot ist in Deutschland Grundnahrungsmittel Nr. 1. In unserer Familie essen wir meist zweimal täglich welches. Und doch kaufen wir so oft unser Brot im Supermarkt oder Discounter. Bäckereiketten verkaufen millionenfach Teigrohlinge an unzählige Zweigstellen, optimieren den Backvorgang mit Maschinen, billigen Zutaten und Chemie.

Ich habe vor einer Weile eine Sendung im Fernsehen gesehen, in der Sarah Wiener und Tim Mälzer Brote von Bäckern und Discountern testeten und untersuchten. Ihr Fazit war verheerend für die massenproduzierten Backwaren (im Gegensatz zu den handwerklich von guten Bäckern hergestellten). Den Geschmack einmal ganz außer Acht lassend sind da alleine die nicht deklarationspflichtigen Enzyme und E-Zusatzstoffe, von denen bisher keiner weiß, welche Auswirkungen sie bei dauerhaftem Genuss auf unsere Gesundheit haben, denn sie sind noch gar nicht ausreichend getestet. Dann die Fragen nach Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Ökologie, das Kaufverhalten der meisten Kunden, denen günstige Preise und Quantität ständig wichtiger zu sein scheinen als gute Qualität und Gesundheit… Aber ich schweife ab, ich möchte gar nicht politisch werden.

Ich habe jedenfalls für mich und meine Familie beschlossen, dass wir ab sofort diesen Kreislauf durchbrechen und zumindest was unser Brot angeht von nun an unabhängig agieren. Brot backen ist nämlich gar kein Hexenwerk! 😃

Ein kleines Rezept aus Annabel Langbeins wunderbarem Kochbuch hat mir gezeigt, mit Gehen und Backen ist ein Brot in weniger als 2 Stunden fertig. Das ist doch was, so manche Einkaufstour dauert länger! Stellt euch einfach das wunderbar heimelige Gefühl, wenn der Duft nach Frischgebackenem durch euer Haus wabert! Einfach herrlich! (Nicht umsonst leiten Lidl, Aldi & Co. die Abluft aus ihren Brotbackautomaten in den Eingangsbereich des Geschäftes!)

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Außerdem kann man, sofern man einen gewissen Grundstock an Zutaten im Vorratsschrank hat, sein Brot nach Herzenslust variieren! Ich verrate euch mal, was in meiner Pantry so vorhanden ist:

Helle Mehle:

  • Weizenmehl Type 405
  • Weizenmehl Type 550
  • Weizenmehl Type 1050
  • Vollkorn Weizenmehl
  • Dinkel Vollkornmehl

Dunkle Mehle:

  • Roggenmehl Type 997
  • Dunkles Roggenmehl Type 1150

Nüsse und Kerne:

  • Haferflocken zart
  • Haferflocken kernig
  • Sonnenblumenkerne
  • verschiedene Nüsse/Nussmischungen
  • Sesam geschält
  • Weizenkleie
  • Kürbiskerne

Außerdem:

  • Trockenbackhefe
  • Sauerteig fertig (z.B. von Seitenbacher in solch einem 75 g Quetschtütchen)
  • Salz
  • Zucker
  • Kräuter und Gewürze nach Belieben (Schwarzkümmel, Kümmel, Fenchel, Thymian etc.)
  • Öl (Ich nehme meist Olivenöl)
  • Wasser 😇

Eine Zeitlang habe ich auch meinen Sauerteig selbst angesetzt, aber ich muss gestehen, das ist mir auf Dauer zu aufwendig. Der Fertige tut es durchaus auch!!! Schaut für die Zutaten ruhig mal nach Bioprodukten, die gibt es oft schon zu recht erschwinglichen Preisen. Auch DM ist einen Besuch wert, gerade Körner etc. sind dort viel günstiger als in Supermärkten. Ihr könnt das Sortiment natürlich beliebig erweitern! Da ist eurer Fantasie keine Grenze gesetzt.

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Und für ein ca. 800g schweren Laib meines Lieblingsbrotes muss ich nur das Folgende tun:

  1. Ca. 400 ml warmes Wasser mit 1/2 TL Zucker und einem Tütchen Trockenhefe verrühren (der Zucker ist wichtig, damit die Hefe, naja, schön pupsen kann! 😉).
  2. 200 g helles und 200 g dunkles Mehl in die Backschüssel der Küchenmaschine.
  3. 2 Handvoll Haferflocken (sind ca. 80 – 100 g) dazu geben.
  4. 100 g Sonnenblumenkerne ebenfalls.
  5. 1 Handvoll Sesam genauso.
  6. 2 EL Weizenkleie, rein damit!
  7. Außerdem ca. 2 EL Öl und 2 gehäufte TL Salz. (Achtung, viel Salz ist echt wichtig, sonst schmeckt das ganze Brot einfach nur fade!)
  8. Und nicht zu vergessen: eine Packung (75 g) fertigen Sauerteig.
  9. Hefe-Wasser-Mischung hineingießen.
  10. Jetzt lasst ihr die Küchenmaschine arbeiten, bis ein recht feuchter, klebriger Teig entstanden ist. Evtl. noch Wasser hinzufügen. Lasst die Maschine einfach einige Minuten kneten. Der Teig sollte zäh vom Löffel reißen.
  11. Eine Kastenform (ganz normale Größe, wie für Marmorkuchen) mit etwas Öl einpinseln. Den Teig hinzugeben und mit einem nassen Löffelrücken glatt streichen. Wer will kann das Brot jetzt mit Haferflocken, Sesam oder Mehl bestäuben.
  12. Tuch drauf und an einem warmen Ort gehen lassen, bis das Brot etwas über den Formrand drüber ragt. Dauert, wenn der Teig nicht zu trocken war, ca. 30 – 40 Minuten. Andere Tätigkeiten erledigen, z.B. eine Tasse Kaffee genießen. 😊
  13. Backofen auf 200 °C vorheizen, dabei eine feuerfeste Schüssel mit Wasser mit hineinstellen, die sorgt für ein schönes feuchtes Klima für gleichmäßiges Aufgehen des Brotes im Ofen und eine schöne Kruste.
  14. Das Brot 40 Minuten backen (klopft ihr auf die Oberseite und klingt es dann hohl ist das Brot fertig!), herausnehmen und auf direkt aus der Form auf ein Kuchengitter zum Abkühlen geben. Am Duft erfreuen.
  15. Essen. Stolz und glücklich sein. Gesund bleiben.

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Wollt ihr Nüsse im Brot haben, solltet ihr sie vorher kurz in einer trockenen Pfanne anrösten, dann entfalten sie ihren Geschmack besser. Natürlich könnt ihr ganz nach belieben auch Chili (trocken oder frisch), gehackte Oliven, Pinienkerne oder Zwiebeln (ebenfalls geröstet), oder was euch sonst noch so einfällt mit hinzugeben. Vertraut auf die Hefe und den Sauerteig, selbst wenn noch bis zu 100g feuchte Zutaten hinzugefügt werden, erledigen sie brav ihre Arbeit. Variiert einfach, was euer Lieblingsgeschmack ist! Nach einigen Versuchen seid ihr so routiniert, dass ihr den Teig in weniger als 10 Minuten gemischt habt, der Rest ist ja sowieso ein Kinderspiel.

Versucht es mal! Schlagt den Billig-Anbietern ein Schnippchen. Tut etwas für euer Selbstbewusstsein, backt euch glücklich und gesund! Viel Spaß dabei! 😘

Bis bald!

 

 

 

Feb 102016
 

So ein paar Tage Urlaub sind schon eine feine Sache! 😍 Zwischen faulenzen, schlafen und essen widme ich  mich ausgiebig den Dingen, die mich glücklich machen!

Ich habe wieder genäht! Ich habe eine solche Tasche, die ich von der Form her super praktisch finde. Ich benutze sie andauernd, aber mal ehrlich, wirklich schick ist sie natürlich nicht. Also der Plan: genau so eine wird selbst genäht, vielleicht mit der ein oder anderen zusätzlichen Raffinesse… 😃

Im Netz und in Büchern gibt es MYRIADEN von verschiedenen Anleitungen und Schnittmustern, und ehrlich gesagt war ich es schnell müßig, mich durch hunderte Fotos und Ebooks zu klicken, die doch alle nicht genau das waren, was ich wollte. Also: selbst ist die Frau.

Adidas-Tasche vermessen und genau in Augenschein genommen. Stoff gekauft. Im Schlaf drüber nachgedacht. Losgelegt!

Herausgekommen ist das hier:

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Sie hat exakt die gleichen Maße wie das Modell, nur viel schöneres Material! Ich habe, wie ihr sehen könnt mit drei verschiedenen Baumwollstoffen gearbeitet. Die Rückseite übrigens ist komplett in dem gemusterten Stoff wie der der Vorderseite gehalten.

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Die Vorderseite aus zwei verschiedenen Stoffen zusammenzusetzen ergab gleichzeitig die Möglichkeit, eine kleine Tasche mit einzubauen. Sehr praktisch! Damit nichts heraus fällt, kann dieses kleine Einschubfach mit einem Plastikdruckknopf verschlossen werden. Übrigens wieder ein erstes Mal! Mein erstes Mal Snap Button und mein Fazit: super einfach, schnell und praktisch! Besser als Klett & Co.! 😉

Das Schlüsselband da auf dem Bild habe ich übrigens auch genäht! 😍

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Jetzt habe ich sehr viel Platz für meine Habseligkeiten, die ich zum täglichen, außerhäuslichen Broterwerb mit mir führen muss! Ich glaube, es fehlt noch ein passendes Schlumpi-Mäppchen, an bestimmte Utensilien angepasst und maßgeschneidert…

Äh, ich bin dann mal wieder nähen! 😇 Ich wünsche euch noch einen schönen Abend!

Jan 312016
 

Was soll man an einem solch usseligen Sonntag tun, wenn Lieblingsmann und Dreiviertelmensch beide ihren liebsten Hobbies nachgehen? Richtig, eigenen Lieblingszeitvertreiben frönen… 😇

Heute stand bei mir Wolle färben auf dem Programm. Ich färbe übrigens nur zu privaten Zwecken, nicht aber zum Verkauf! Meine Schwester hat sich 2 Stränge Aktiv Fine 550 in Grau und Tardis-Blau gewünscht (die Rohwolle dafür gibts bei Supergarne) und ich wollte endlich mal wieder sich-selbst-ringelnde Sockenwolle für glatt rechts gestrickte Socken für mich haben.

Also, Wolle einweichen, nett frühstücken und dann ran ans Werk: Wasser kochen, Essig Essenz dazu und mit Farbpigmenten einfärben. Ich benutze Farben verschiedener Firmen: Luvotex Blau und Rot sind (für mich) unschlagbar ebenso wie Wollpapst-Türkis. Ansonsten mag ich besonders gerne die ungiftigen Landscape Farben, für die man nicht mal einen Mundschutz tragen muss (um sich vor dem Einatmen der giftigen Farbpartikel zu schützen).

Von meinem Färbetisch habe ich kein Foto, mein Rumpelkeller ist leider nicht fotogen genug! 😇

Aber hier sind die beiden Stränge Sockenwolle fertig verpackt um 2 x 3 Minuten in der Mikrowelle zu fixieren:

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Nach dem Hitzestress hat sich das Garn ein nettes Bad verdient, damit es den doch recht beißenden Duft des Essig Essenz verliert. Ich wasche sie, nachdem sie ein Weilchen abgekühlt sind (!!!), in der Badewanne mit Shampoo, Flüssigseife oder was sonst gerade greifbar ist in lauwarmem Wasser aus.

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Nach dem Baden muss ich die Schönheiten immer ausgiebig bewundern… 😍

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Hach, am liebsten würde ich sofort los stricken, leider muss die Wolle erst noch 1-2 Tage trocken. 😝 Also ab an die frische Luft!

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An dieser Stelle empfiehlt es sich übrigens, die Stränge vor dem einsetzenden Regen hereinzuholen, das verkürzt die Trockenzeit erheblich. Ich sage das aus Gründen… 🙄

Womit vertreibt ihr euch die Zeit an diesem grau-nassen Sonntag? Ich wünsche euch jede Menge gemütlicher Stunden!

 

Jan 302016
 

Hilfe, was soll ich sagen, das Sterne- und Nähfieber hat mich immer noch voll im Griff. Achtung, sicherlich bin ich hochansteckend!😄

Aber was soll’s, die Sachen sind einfach viel zu schön um sie nicht zu nähen! So langsam werde ich auch immer besser  routinierter. Ich habe mich sogar an meine ersten Reißverschlüsse herangetraut. Dank YouTube und Nähkurs habe ich ich zwei nützliche Taschen fertig bekommen, eine für Nähkram und eine für die Arbeit.    
Die Zickzack-Naht beim Applizieren hatte ein wenig was von Strafarbeit, sieht aber gut aus.
  
Und schon wieder eine „Angst“ besiegt!

Allerdings zeigt meine Nähmaschine zu manchen Gelegenheiten mehr „Charakter“, als mir lieb ist. Gerad ebei unwegsamem Gelände wird sie ein wenig ungehalten und näht nicht alle Stiche. Es gibt dann Stecken, da näht sie einfach nicht in den Stoff und wenn ich es nicht sofort merke, reißt kurz darauf der Oberfaden. Außerdem wird sie ein wenig lauter, wenn sie gerade spinnt. Für Lösungsideen bin ich durchaus dankbar!

Und heute habe ich mir noch eine Wärmflaschenhülle genäht, meine alte war schon so oll und abgenudelt. Ich habe im Nähgeschäft schönen Frotteestoff gefunden und mit Hilfe der kostenlosen Anleitung von Namensbänder.de dieses Cover genäht:

Sternfieber, ich habs doch gesagt!

Auch wieder alles andere als perfekt, aber ich übe ja noch! Ich mag sie jedenfalls, sie ist sehr kuschelig! 😍 
Was habt ihr gerade so auf den Nadeln/Haken? Zeigt doch mal her? 😘

Ein schönes Wochenende für euch! Bis bald!

Jan 202016
 

Ich kann gar nicht sagen, wie lange ich schon nach einer be-sternten Beanie suche. Und zwar eine aus Baumwollstoff. So gerne ich auch stricke und häkele, Wolle auf meiner Haut ist einfach immer unangenehm. Klingt komisch, ist aber so.

Ich habe mir vor einiger Zeit mal ein Jersey-Mützen-Set bestellt, davon hat eine so einen netten aufgedruckten pinken Stern. Leider ist sie mir zu eng. Die andere aus dem Set passt. Klingt auch komisch, ist aber ebenfalls so. 😛

Seit letzter Woche besuche ich einen Nähkurs, und da ich letzte Woche schon das Leseknochennähen gelernt habe, habe ich mir für diese Woche „mein erstes Mal mit Jersey“ vorgenommen. Man entwickelt ja bedingt durch Gerüchte, Hörensagen und Horrorstories verschiedene Ängste, so hatte ich neben der „Angst vorm Reissverschlusseinnähen“ auch die „Jersey-Panik“, insbesondere im Zusammenhang mit meiner einfachen, mechanischen Nähmaschine.

Ich habe mir also bei hamburgerliebe das Schnittmuster für diese entzückende Beanie heruntergeladen und mich derart bewaffnet beim Nähkurs ans Werk gemacht.

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Fazit:

  • Weder applizieren noch Jersey nähen ist ein Hexenwerk. Ich habe die Mütze im Kurs mit einer elektronischen Janome-Maschine angefangen zu nähen und zu Hause mit meiner mechanischen Singer Tradition ohne Probleme fertig gestellt. Elastische Naht klappte super, alle Ängste waren wie so oft umsonst! 😀
  • Baumwoll-Jersey wärmt erstaunlich gut, hätte ich gar nicht gedacht! Selbst jetzt bei diesen arktischen Temperaturen haben meine Ohren nicht gefroren.

Schaut euch den Blog von hamburgerliebe mal an, sie hat wirklich tolle Sachen dabei und den Loop werde ich sicherlich auch noch nähen. Vielen Dank schonmal für das tolle Tutorial für die Mütze, passt und wurde sofort zu meinem Lieblingswinteraccessoire. Unbedingt nachmachen! 😉

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Jan 172016
 

Bei mir kommt es besonders an Wochenenden immer wieder vor, dass ich kein oder nur noch altes Brot zur Verfügung habe. Dann muss leckeres, frisches her! Natürlich kann man mit Mehlen, Hefen und Sauerteig in einem überschaubaren Zeitraum eines backen. Manchmal soll es aber schnell und einfach gehen. Dann backe ich meine schnellen Fladenbrote:

Schnelles Fladenbrot

 

Zutaten für 6 Stück:

  • 275 g Mehl, Type 405 (so ungefähr)
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Backpulver
  • 1 EL Naturjoghurt
  • 1 EL Olivenöl (oder anderes Öl eurer Wahl)
  • zw. 100 und 200 ml warmes Wasser

Und so gehts:

  1. Alle Zutaten gut miteinander verkneten, bis der Teig schön glatt ist und nicht mehr klebt. Falls nötig noch mehr Wasser oder aber auch Mehl dazugeben. Wenn sich der Teig schön glatt anfühlt und ein leichter Druck mit der Fingerspitze wieder zurückfedert, ist er gelungen. Den Teig zu einer Kugel formen, etwas mit Öl einreiben und luftdicht abgedeckt ein Weilchen ruhen lassen.
  2. Den Teig zu einer Rolle formen und in 6 gleichgroße Stücke teilen. Jedes Stück erst zu einer Kugel, dann zu einem flachen Fladen ausrollen.
  3. Nun könnt ihr euch entscheiden, ob ihr den Teig in der trockenen Pfanne oder im 225°C heißen Backofen auf Blechen ausbacken wollt:
  • Im vorgeheizten Ofen: 2-3 Fladen auf ein Mit Backpapier belegtes Blech legen und in ca. 6 Minuten ausbacken. Die Fladen werden knusprig und luftig, es bilden sich durchaus große Blasen.
  • In der heißen, trockenen Pfanne: jeden Fladen einzelnen in die Pfanne legen und nacheinander jede Seite 2-3 Minuten ausbacken, bis sich deutlich gebräunte Flecken bilden. Diese Fladen werden etwas kompakter.

Schnell gebacken – schnell gegessen!

Die Fertigen Fladen auf einem Teller sammeln und möglichst gleich verputzen. Sie sind einfach zu lecker zum Aufheben! 😇 Viel Spaß beim Nachbacken!

Jan 172016
 

2016 hat bereits begonnen, ja, es fühlt sich fast schon alt an. Ich hoffe, ihr seid gut „hineingerutscht“!

Kurz vor Jahreswechsel bemerkte eine Freundin von mir:

2016 wird unser Jahr!

Ich habe beschlossen, das ist ein gutes Motto! Machen wir das beste daraus, lasst uns glücklich sein! Machen wir 2016 (und alle folgenden!) zu UNSEREM Jahr! In diesem Sinne: auf uns! *pling*

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Dez 152015
 

Ja, sie hat schon wieder genäht. Hat sie. Also ich.

Ich habe im Januar einen Nähkurs gebucht. Und da will frau ja nicht aufkreuzen und dastehen wie ein Näh-Noob. Also heißt es noch ein wenig üben. Und da kam mir diese Nähanleitung gerade recht! Überschaubar, sowohl vom Schwierigkeitsgrad als auch vom Aufwand her und doch etwas anspruchsvoller als nur vor – und zurück nähen.

Ich hatte vom Weihnachtsbaum to go noch einiges an Stoff übrig, den hab ich mir dafür ausgesucht. Und heraus kam das hier:

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BEI WEITEM mal wieder nicht perfekt, aber dennoch finde ich sie – ja herzig geradezu …. (Schlechtes Wortspiel 🤓) Über die Praktikabilität könnte man jetzt auch streiten, aber hey, sie sind was für’s Auge und nicht zum Benutzen!

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Teufel nochmal, es ist erstaunlich schwierig, einfach nur gerade Nähte zu nähen…. Das nächste Mal die Steppnähte also besser doch vorzeichnen! *mahnenden Zeigefinger erheb*

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Sie sehen aber wirklich entzückend aus, wie sie da so in der Küche hängen!

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Könnten übrigens auch gut als Geschenk herhalten! Wo doch das Weihnachtsfest so kurz vor der Tür steht, sucht doch bestimmt noch jemand nach einem Last-Minute-Geschenk! Wie immer habe ich für das Zuschneiden am längsten gebraucht, insgesamt sind beide Handschuhe aber gut an einem Abend zu bewältigen.

Ich wünsche euch noch eine besinnliche Zeit ohne Geschenke-finden-Stress!